Das Bestellerprinzip wurde dazu geschaffen, Mieter bei der Immobiliensuche finanziell zu entlasten.

Bisher war es so, dass der Mieter neben der Mietkaution auch noch die Maklerprovision zu bezahlen hatte. Da konnte es schon sein, dass der Mieter zu Beginn seiner Mietzeit schnell mal das 6-fache seiner Miete (Kaution + Provision + 1. Monatsmiete) zu bezahlen hatte. Für die meistens Mieter eine großes Hindernis.

Gesetzesgrundlage
Seit Juni 2015 hat sich dies geändert! Im Zuge des Mietrechtsnovilierungsgesetzes (MietNovG) wurde von der Bundesregierung das "Bestellerprinzip" verabschiedet. Dabei gilt das marktwirtschaftliche Prinzip: " Wer bestellt, der bezahlt."

Handhabung Beauftragt z.B. ein Vermieter den Makler, seine Mietimmobilie zu vermieten, muss der Vermieter die Kosten für den Makler übernehmen. Der Makler darf in diesem Fall keine Provision beim Mieter verlangen.
Allerdings darf auch ein Mieter einen Makler beauftragen, exklusiv für ihn eine Mietimmobilie zu suchen. Kommt es dann zum Abschluss eines Mietvertrages, hat der Mieter die Kosten des Maklers zu übernehmen.

Wichtig!
Das Bestellerprinzip gilt nur für die Vermietung von Häusern und Wohnungen. Beim Verkauf von Immobilien oder der Vermietung von Gewerbeimmobilien oder Ferienwohnungen wird es nicht angewandt.

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Seit Juni 2015 gibt es eine Mietpreisbremse. Sie soll dafür sorgen, dass Mieten im Fall einer Wiedervermietung nicht mehr so schnell steigen wie in den letzten Jahren.

Inhalt
In Gebieten mit "angespanntem Wohnungsmarkt", darf die Miete bei Abschluss eines neuen Mietvertrages in einer Bestandswohnung nicht mehr als 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Die Vergleichsmiete kann aus dem örtlichen Mietspiegel abgeleitet werden.

Geltungsbereich
Die Mietpreisbremse gilt nicht für ganz Deutschland, sondern nur in Gebieten, in denen die Mieten wirklich ein Problem darstellen, also dort, wo ein "angespannter Wohnungsmarkt" herrscht. Diese Gebiete werden durch die jeweiligen Länder festgelegt. Eine unverbindliche Übersicht finden Sie hier:

www.refrago.de
www.haufe.de

Ausnahmen

  • Neubau - Eine neu gebaute Immobilie kann der Eigentümer ohne Beschränkung der Miethöhe vermieten.
  • Umfassend modernisiert - Die erste Vermietung nach einer umfassenden Modernisierung unterliegt ebenfalls nicht der Mietpreisbremse. (Eine Modernisierung gilt als umfassend, wenn die Investition etwa ein Drittel des für eine vergleichbare Neubauimmobilie erforderlichen Aufwandes erreicht.)
  • Bestandsschutz - Eine Immobilie darf zum selben Mietpreis weitervermietet werden, selbst wenn sie die ortsübliche Vergleichsmiete übersteigt.

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Stellen Sie sich vor...

Sie wollen sich den Traum eines neuen Domizils, mit unverbaubarer Seesichtlage direkt am Bodensee erfüllen. Ihr Haus, in dem Sie sich bisher sehr wohlgefühlt haben, das aber nun nicht mehr zu Ihren Lebensgewohnheiten passt, soll einen neuen Besitzer finden. Vor 3 Monaten haben Sie die erste Anzeige in einem bekannten Immobilienportal aufgegeben. Seitdem konnten Sie eine große Anzahl wertvoller Eindrücke sammeln.

Zunächst einmal sind viele neue Gesichter in Ihrem Leben aufgetaucht, die alle einen prüfenden Blick in Ihr Schlafzimmer werfen durften. Die Ihnen völlig unbekannten Besucher konnten sich so, mit Ihrer freundlichen Unterstützung, ein relativ lückenloses Bild von Ihren Lebensgewohnheiten und Ihrem Zuhause machen. Neuerdings führen Sie sogar sonntagmorgens aufwühlende Bausubstanzgespräche...

Fünfmal hatten Sie der Versuchung widerstehen können, ein klares, weit unter Ihren Preisvorstellungen liegendes Angebot anzunehmen. Im Gegenzug dafür gehört Ihnen das Haus auch heute noch.

Der bisher einzige, von Ihnen als sehr ernüchternd erlebte Notartermin führte zum Glück nicht zur alles besiegelnden Unterschrift. Gerade noch rechtzeitig haben Sie bemerkt, dass allein die Belange des Käufers Berücksichtigung fanden, wodurch Sie einen großen Teil Ihres Erlöses eingebüßt hätten.

Der letzte Höhenflug, ein sympathisches Ehepaar, gleiche Interessenslage, ähnliche Preis- und Terminvorstellungen, endete abrupt im Land des Wünschens und Wollens. Wie hätten Sie auch Ihrem Gegenüber ins Portemonnaie gucken können? Die mangelhafte Bonität Ihrer lieben Verhandlungspartner machte Sie dann zum stolzen Besitzer zweier Immobilien... denn Zuversicht und Zeitdruck haben Sie bereits bei Ihrem Traumhaus am Bodensee zugreifen lassen.

Heute wissen Sie: Eine Immobilie ist kein Auto. Der kleine Zusatz "von Privat" in Ihrer Anzeige, hat Ihnen ein nebenberufliches Betätigungsfeld eröffnet, dem Sie völlig ahnungslos gegenüber standen. Und das alles nur, weil Sie sparen wollten.

Wegen der Hoffnung, sich die Kosten eines Maklers zu sparen und aufgrund des eigenen Optimismus, selbst ein guter Verkäufer zu sein, ist Ihr Leben seit 3 Monaten in große Unruhe geraten, Ihre Perspektive ist ungewiss und Ihre wirtschaftliche Belastung so hoch wie noch nie zuvor.

Und wie ist die Alternative?

Die Probleme beim Immobilienverkauf - jeder Immobilienmakler kennt sie, und es ist seine Aufgabe, Ihnen eben diese Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Ein guter Makler ermittelt die seriösen Interessenten vorab. Dem Besichtigungstermin vor Ort gehen mehrere Gespräche und ein aussagefähiges Exposé voraus. Dabei werden nicht nur die wirklich ernst zu nehmenden Kaufinteressenten im Vorfeld ermittelt, sondern auch bereits grundlegende Daten bezüglich der Finanzierung abgeklärt.

Der erfolgreich arbeitende Makler kennt den Markt und die individuelle Situation vor Ort. Er kann die Qualitäten Ihrer Immobilie richtig einschätzen und ist in der Lage, den angemessenen Verkaufspreis zu dokumentieren und durchzusetzen.

Während der professionell geführten Objektbesichtigung versteht er es, die Gegebenheiten mit den Vorstellungen der Interessenten zu verknüpfen. Wichtiger Vorteil für Sie: Ein Vermittler ist niemals emotional involviert. Das eigene Haus jemand anderem anzubieten, kann von äußerst heftigen Gefühlsschwankungen begleitet sein. Ihr verkäuferischer Bewegungsspielraum wird dadurch um ein Vielfaches eingeschränkt.

Ein neutraler Makler sichert Ihnen ein markt- und sachorientiertes Verkaufsprozedere.

Die Wahrung Ihrer Interessen während des Notartermins gehört ebenso zu seinem Aufgabenbereich wie die anschließende Verfügbarkeit während der Abwicklungsphase.

Und was kostet das?

Die Maklercourtage ist ein Erfolgshonorar. Das bedeutet, anders als etwa beim Steuerberater oder Rechtsanwalt, dass entsprechende Vergütungsansprüche erst nach der Vertragsunterzeichnung geltend gemacht werden können. Sie zahlen erst, wenn der Vermittler Ihr Ziel erreicht hat. Ein faireres Leistungs- und Vergütungssystem gibt es nicht.

Tipp: Erteilen Sie immer einen Alleinauftrag, d. h. lassen Sie nie mehrere Immobilien-Profis für Ihr Objekt tätig werden. Das schützt vor Ungeklärtheiten, ist fair gegenüber Ihrem Makler-Partner, aber vor allem sichert es Ihnen einen individuellen und erfolgsorientierten Service.

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Ohne geht es nicht mehr. Für Immobilieneigentümer ist der Energieausweis seit Mai 2014 bei Verkauf oder Vermietung Pflicht. Geregelt wird dies in der EnEV (Energieeinsparungsverordnung).

Der Energieausweis gibt Aufschluss über den energetischen Zustand einer Immobilie. Für Käufer und Mieter ist er besonders interessant, da sich anhand der Berechnungen ein Vergleich zu anderen Immobilien herstellen lässt. Dabei unterscheidet man zwischen 2 Arten von Ausweisen, den Verbrauchs- und den Bedarfsausweis.

Vorlegen des Energieausweises
Mit der EnEV 2014 steht es fest. Im Falle eines Verkaufs oder der Vermietung einer Immobilie, muss der Energieausweis dem Interessenten spätestens bei der Besichtigung "unaufgefordert" vorgelegt werden.



Welcher Energieausweis ist der richtige?


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Welche Mängel sollten Sie vor dem Immobilienverkauf beseitigen?

Beim Immobilienverkauf können kleine Veränderungen eine große Wirkung erzielen und dadurch gute Argumente für einen höheren Verkaufspreis liefern. Jedoch lohnt sich nicht jede Reparatur oder Renovierung. Nachfolgend erhalten Sie Anhaltspunkte wo es sich für Sie lohnt etwas in Ordnung zu bringen und wo nicht.

Ihr Joachim Stützle




Versuchen Sie sich in die Situation eines Käufers zu versetzen. Er hat, genau wie Sie, seinen eigenen individuellen Geschmack und seinen eigenen Anspruch. Wenn er sich eine Immobilie ansieht, fallen ihm zunächst die Dinge auf, die ihm nicht gefallen, die ihn möglicherweise sogar abstoßen oder wo er ein größeres Risiko oder finanzielle Investition wittert.


Mit kleinen Schönheitsreparaturen eine große Wirkung erzielen

Stellt man z.B. nach dem ausräumen einer Immobilie fest, dass die Wände deutliche Umrisse der abgehängten Bilder und der entfernten Schränke hinterlassen oder die alte, verwitterte Blümchentapete nun erst richtig zur Geltung kommt, kann ein neutraler Wandanstrich - am besten weiß - durchaus dazu verhelfen, ein frischeres und freundlicheres Bild zu vermitteln.

Dasselbe kann für einen stark abgenutzten oder beschädigten Holzboden gelten. Durch das abschleifen dieses Bodens kann dem späteren Betrachter ein ganz neues Raumgefühl vermittelt werden. Dort wo ihm vorher nur die Beschädigungen aufgefallen wären, spricht ihn jetzt plötzlich ein gut gepflegter und ordentlicher Holzboden an.

Den größten Kosten/Nutzen-Effekt erzielen Sie jedoch mit der gründlichen Reinigung Ihrer Immobilie. Alles was den ersten Eindruck verbessert sollte getan werden. Versuchen Sie mit den Augen eines Käufers durch Ihre Immobilie zu gehen und entfernen Sie das alte Laub aus dem Garten, das Moos vom Fußweg, putzen Sie die Fenster oder Böden, ölen Sie die quietschende Eingangstüre oder das Garagentor und entfernen sie die Spinnweben und die Mausefalle im Keller. Das ist schnell erledigt und hinterlässt beim Käufer das Gefühl: Hier ist alles in Schuss.

Auch der Geruch einer Immobilie spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Lüften Sie ihre Immobilie regelmäßig, vor allem dann, wenn Sie zuvor gekocht oder geraucht haben. Zusätzlich kann dies auch mit einem angenehmen, nicht aufdringlichen Duftspray unterstützt werden.


Grobe Mängel sollten repariert werden

Mängel die die Substanz des Hauses schädigen, sollten repariert werden. Bitte verwechseln Sie dies aber nicht mit einer kompletten Sanierung der Immobilie. Dieser Aufwand steht meist in keinem Verhältnis zu dem möglichen Mehrerlös bei einem Verkauf. Jedoch sollten z.B. undichte Dächer, eine defekte Heizung oder Schimmel fachgerecht repariert, bzw. beseitigt werden.

Eine Immobilie mit einem großen Sanierungsstau schreckt viele Käufer ab. Sie sehen darin eher ein Problem und unkalkulierbare Risiken. Vor allem Schimmel ist immer ein großes Thema. In diesem Fall wäre eine fachgerechte Sanierung von Vorteil. Teilen Sie dem Käufer aber mit, dass hier eine Schimmelsanierung stattgefunden hat und belegen Sie dies mit der Handwerkerrechnung.

Bitte verschweigen Sie dem Käufer keine Mängel. Dies könnte im schlimmsten Fall dazu führen, dass Sie die Kosten der Behebung mit allen Konsequenzen zu bezahlen haben oder der Käufer gar vom Kauf zurücktreten kann.


Das lohnt sich eher nicht

Dinge die dem individuellen Geschmack unterliegen sollten nicht renoviert werden. Auf der einen Seite kann natürlich ein neues Badezimmer oder eine neue Küche eine deutliche Aufwertung der Immobilie bezwecken. Auf der anderen Seite hat man hier zwangsläufig mit größeren Ausgaben zu tun, die zudem noch dem individuellen Geschmack eines jeden einzelnen unterliegen. Der eine liebt nur weiße Einbauküchen, der andere liebt den Landhausstil. Wer hier als Verkäufer den Stil des Käufers nicht trifft hat entweder den Käufer oder das investierte Geld verloren. Beides ist nicht förderlich im Verkauf und lohnt in den meistens Fällen nicht.


Fazit

Jede Immobilie ist einzigartig. Daher lässt sich kein Patentrezept entwickeln was generell richtig oder falsch ist. Ein wichtiger Tipp ist es aber, mit den Augen eines Käufers durch die eigene Immobilie zu laufen. Wenn Sie sich das nicht zutrauen, fragen Sie eine Freundin oder einen Freund ob sie/er sich Ihre Immobilie als fiktiver Kaufinteressent anschauen könnte. Sie werden sehen, dass man auch mit kleinen Veränderungen große Wirkung und damit einen besseren Kaufpreis erzielen kann.

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Wenn Sie den Verkauf Ihrer Immobilie anstreben, sollten Sie schon im Vorfeld alle notwendigen Unterlagen bereithalten um alles Wichtige schnell und griffbereit zu haben. Mit aussagefähigen Dokumenten können Sie den Käufer von der Qualität Ihrer Immobilie leichter überzeugen. Damit sind Sie dann gut gewappnet, wenn die ersten Anfragen kommen.

Ihr Joachim Stützle




Ganz wichtig ist das Exposé. Es soll dem Kaufinteressenten einen ersten nachhaltigen Eindruck Ihrer Immobilie vermitteln. Dazu braucht es gut gemachte, aussagefähige Fotos. Z.B. sehen Außenaufnahmen mit Sonne und blauem Himmel ansprechender aus als ein grauer, regenverhangener Himmel. Im Rahmen des Exposés bietet es sich an die Immobilie und die Umgebung der Immobilie ausführlich zu beschreiben. Hier sollten Sie auch die Besonderheiten der Immobilie herausarbeiten. Lesen Sie hierzu meinen Artikel: "Das perfekte Exposé".


Auch ist ein Grundriss notwendig. Diesen bekommen Sie gegen Kostenerstattung beim Bauamt. Handelt es sich bei Ihrer Immobilie um eine Eigentumswohnung können Sie auch den Hausverwalter darauf ansprechen. Prüfen Sie ob der Grundriss noch mit der tatsächlichen Ist-Situation übereinstimmt. Es ist ganz normal, dass sich im Laufe der Jahre etwas ändern kann. Sollte das so sein, ist es hilfreich den Grundriss unter Berücksichtigung der Umbauten neu zeichnen zu lassen.


Der Energieausweis ist seit Mai 2014 bei Verkauf oder Vermietung Pflicht. Dabei unterscheidet man zwischen 2 Arten von Ausweisen, der Verbrauchs- und der Bedarfsausweis. Für den Käufer ist der Ausweis besonders interessant, da sich anhand der Berechnungen feststellen lässt, welche Energiekosten voraussichtlich auf ihn zukommt. Als Eigentümer müssen Sie den Interessenten den Ausweis ungefragt vorlegen. Ansonsten kann eine Geldstrafe von bis zu 15.000 € drohen. Einen professionellen Ausweis erstellt Ihnen ein Energieberater. Im Internet gibt es auch zahlreiche Dienste mit deren Unterstützung Sie Energieausweise erstellen lassen können.


Einen Lageplan Ihres Grundstücks erhalten Sie beim Katasteramt. Ebenfalls gegen Kostenersatz. Auf dieser, auch Liegenschaftskarte genannten geographischen Karte, sind die eigenen Grundstücksgrenzen sowie die Nachbargrundstücke eingezeichnet.


Der Grundbuchauszug ist für den Käufer eines der elementarsten Dinge. Sie erhalten ihn gegen Kostenersatz beim Grundbuchamt Ihrer Stadt/Gemeinde. In diesem Auszug sind Informationen wie, aktueller Eigentümer, Flurstücks-Nummer, Grundstücksgröße, Wohn- und Wegerechte, etc. enthalten.


Ein Auszug vom Baulastenverzeichnis erhalten Sie vom Bauamt. Hier werden öffentlich-rechtliche Verpflichtungen eines Grundstückseigentümers gegenüber der Baubehörde eingetragen. Diese Eintragungen regeln, was man als Grundstückseigentümer zu tun, zu unterlassen oder zu dulden hat. Dazu gehören beispielsweise eine Zufahrts- oder eine Abstandsflächenbaulast für ein anderes Grundstück.


Die Aufstellung der Nebenkosten ist ebenfalls für Käufer sehr interessant. Bei Eigentumswohnungen genügt die letzte Nebenkostenabrechnung, samt Wirtschaftsplan, die Sie von der Hausverwaltung bekommen. Bei Häusern wäre eine selbst erstellte Aufstellung der Nebenkosten hilfreich. Vergessen Sie in diesem Zusammenhang nicht die Kosten der jährlichen Grundsteuer.


Bei vermieteten Immobilien sind Kopien der Mietverträge und eventuelle Kopien Vertragsänderungen oder Mieterhöhungen notwendig.


Wenn Sie Ihre Immobilie in den vergangenen Jahren immer in Schuss gehalten haben, dürfen Sie das dem Käufer ruhig zeigen. Sehr hilfreich ist eine Aufstellung aller größeren Reparaturen/Renovierungen innerhalb der letzten 10 Jahre. Am besten zeigen Sie es ihm schwarz auf weiß anhand der Handwerkerrechnungen. Das gibt Ihnen Argumente an die Hand, um Ihre Immobilie werthaltiger zu machen. Ganz neben bei signalisiert es dem Käufer, dass Sie alles getan haben um die Immobilie in einem guten Zustand zu halten.


Bei Eigentumswohnungen sollten Sie zudem folgende Unterlagen bereithalten:

Für Wohnungseigentum stellt die Teilungserklärung ein wichtiges Schriftstück dar. Hier wird die Teilung eines Gebäudes in Wohnungs- und/oder Teileigentum geregelt. Vereinfacht gesagt wird dort beschrieben was zur eigenen Wohnung gehört und was zum gemeinschaftlichen Eigentum. Ferner sind in der Regel besondere Sondernutzungsrechte (z. B. an Stellplätzen) festgehalten. Die Teilungserklärung bekommen Sie von Ihrer Hausverwaltung oder dem Bauamt.


Bei Eigentumswohnungen werden von den Käufern gerne die 3 letzten Protokolle der Eigentümerversammlungen verlangt. Hieraus lässt sich die Stimmung in Eigentümergemeinschaft erkennen, vor allem aber sind Anträge und Beschlüsse dokumentiert, die der Käufer mit zu tragen hat.

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Fehler gehören zum Leben, aus Fehlern darf man bekanntlich lernen. Allerdings haben Fehler in einem so heiklen Thema wie dem des Immobilienverkaufs meist große Auswirkungen. Sie schlagen sich eigentlich immer in einem schlechten Verkaufsergebnis bzw. Verkaufspreis nieder.

Mein Name ist Joachim Stützle, ich bin schon über 20 Jahre mit viel Herzblut in der Immobilienvermarktung beheimatet. Sie können hier meinen Aufsatz abrufen, in dem ich die 5 Fehlerpunkte aufzeige, die Sie als Verkäufer der eigenen Immobilie besser vermeiden sollten. Außerdem erhalten Sie wertvolle Tipps und Anregungen, wie Sie mit diesen Fehlerquellen umgehen können.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Joachim Stützle




Erhalten Sie jetzt meinen kostenfreien Aufsatz "Die 5 schlimmsten Fehler beim Immobilienverkauf"




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Es freut mich, dass Sie das Thema interessiert. Mein Name ist Joachim Stützle, ich bin schon über 20 Jahre mit viel Herzblut in der Immobilienvermarktung beheimatet. Sie können hier einen Aufsatz abrufe, der Ihnen einen Einblicke darüber vermittelt, weshalb die Aufbereitung einer Immobilie - dazu gehört natürlich das Exposé - mit zu den wichtigsten Punkten im Immobilienverkauf gehört.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass Sie vieles für sich verwenden können.

Ihr Joachim Stützle




Erhalten Sie jetzt meinen kostenfreien Aufsatz "Das perfekte Exposé"




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Nach intensiver Suche hat es endlich geklappt. Sie haben Ihre Wunschimmobilie gefunden. Der Kaufpreis steht auch schon fest. Mit welchen Kauf-Nebenkosten haben Sie nun noch zu rechnen?

Bis Sie schlussendlich als Eigentümer im Grundbuch stehen, sind noch einige Schritte zu erledigen, bei denen unterschiedliche Personen und Institutionen beteiligt sind. Auch wenn man als Käufer meist nur die Rechnung zu bezahlen hat, steht dahinter in der Regel ein Arbeitsaufwand, der diese Nebenkosten rechtfertigt. Folgende Kauf-Nebenkosten können anfallen:

Die Bank
In den meistens Fällen wird beim Kauf einer Immobilie ein Bankdarlehen aufgenommen. Die Bank prüft die Finanzierbarkeit, erstellt einen Finanzierungsplan und berät Sie bei Ihrer individuellen Finanzierung. Über die Höhe der anfallenden Nebenkosten muss Ihnen die finanzierende Bank Auskunft geben. Dies ist in der Preisangabenverordnung (PangV) geregelt.

Der Makler
Wenn der Verkauf über ein Maklerbüro vollzogen wird, fallen für die Arbeit des Maklers Kosten an. Er hat Sie im gesamten Verkaufsprozess beratend begleitet, Fragen beantwortet, Lösungen geschaffen. Nebenbei hat er die Immobilie aufbereitet, die erforderlichen Objektunterlagen besorgt, Anzeigen geschaltet, Interessentengespräche geführt, Besichtigungen ermöglicht, u.v.m. Dafür fällt in der Regel eine Gebühr von 3,57 % (3 % zzgl. MwSt.) des Kaufpreises an. Jedoch kann diese je nach Region und Makler variieren.

Der Notar
Der Notar übernimmt sämtliche Aufgaben der Abwicklung. Er bereitet den Kaufvertrag vor, beurkundet diesen, veranlasst die Eintragungsvormerkung, die Eintragung der Grundschulden, überwacht die Kaufpreiszahlung, veranlasst die schlussendliche Eigentümereintragung, u.v.m.

Das Grundbuch
Die vom Notariat veranlassten Eintragungen werden vom Grundbuchamt vollzogen und in das Grundbuch eingetragen bzw. gelöscht. Benötigen Sie z.B. eine Immobilienfinanzierung, fallen für die Eintragung der Bankgrundschulden Gebühren an. Oder wenn Sie als Eigentümer in das Grundbuch eingetragen werden, fallen hier ebenfalls Gebühren an. Diese Gebühren werden durch das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) geregelt.

Der Staat
In Deutschland unterliegen die meisten Immobilienkäufe der Grunderwerbsteuer. Die Gebühren hierfür sind je nach Bundesland unterschiedlich (siehe unten). In Baden-Württemberg sind es derzeit 5% vom Kaufpreis. Erst wenn die Grunderwerbsteuer von Ihnen bezahlt wurde, erteilt der Staat die sogenannte "Unbedenklichkeitsbescheinigung", die wiederum für die Eigentümereintragung im Grundbuch Voraussetzung ist.

Grunderwerbsteuer nach Bundesland
(Stand 2017)

Erhöhung seit

auf Steuersatz

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen
2011

1998

2014

2015

2014

2009

2014

2012

2014

2015

2012

2015

1998

2012

2014

2017
5 %

3,5 %

6 %

6,5 %

5 %

4,5 %

6 %

5 %

5 %

6,5 %

5 %

6,5 %

3,5 %

5 %

6,5 %

6,5 %


Übersicht der Kauf-Nebenkosten

Finanzierungskosten

Maklergebühren

Notar- und Grundbuchgebühren

Grunderwerbssteuer
bei Bank erfragen

3,57 % (kann variieren)

1,5 % (ca.)

5 % für Baden-Württemberg

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Dies gilt auch beim Immobilienkauf! Eine Kaufentscheidung ist dann langfristig richtig, wenn Sie als Kaufinteressent nicht nur die Immobilie augenscheinlich besichtigt und für gut empfunden haben, sondern wenn Sie alle mit der Immobilie verknüpften Parameter kennen und diese in Ihre Kaufentscheidung mit einbezogen haben.

Sie können hier ein Liste anfordern, die einen Auszug wichtiger Punkte enthält, die Sie als Kaufinteressent vor einem notariellen Kaufvertrag abfragen sollten. Das gibt Ihnen das gute Gefühl und schützt Sie vor späteren Überraschungen. Bei Fragen helfen wir Ihnen selbstverständlich gerne weiter.

Ihr Joachim Stützle




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Erfahrungen, die andere mit uns gemacht haben:

Erfahrungen, die andere mit uns gemacht haben:

Joachim Stützle
Immobilienlösungen & Sachverständigenbüro
Krummes Land 11
88690 Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee

Tel: 07556-920244
Fax: 07556-920240
E-Mail: info@stuetzle-immobilien.de